Foto: Med Badr Chemmaoui

Die „Cultural Entrepreneurship Projects“ (kurz CEP) bilden ein Herzstück im KMM Präsenzstudium, weitere Informationen zu den CEPs finden Sie hier.

Am 26. Februar 2020 werden die Projekte unserer Studierenden des 30. Jahrgangs vor einer unabhängigen Jury präsentiert.

Wir möchten Ihnen gerne vorab einige der Projekte vorstellen:

CurioCity – Die App für Neugier und urbane Achtsamkeit  

Der Alltag in der Großstadt ist viel zu oft von Hektik, Reizüberflutung und festen Routinen bestimmt. Wie kann ich mich neugierig und achtsam auf vermeintlich gewohnte sowie neue Wege begeben und meinen Blick für Alltagsverborgenheiten oder -geschichten schärfen? Die App CurioCity regt mithilfe von spielerischen Übungen und Impulsen dazu an, Neugier und urbane Achtsamkeit im Stadtraum zu trainieren, Entdeckungen zu mappen und mit anderen zu teilen.

Finja Feddes und Henny Marie Friedrich

Projektpfad: Prototyping

Crashendo

Wir helfen Menschen, kreativ sein zu können, bevor sie kreativ sein müssen. Crashendo ist eine skalierbares Lernformat für Musikstudierende. Wir ermutigen sie, eigene Ideen zu entwickeln, Fehler zuzulassen und Projekte zu verfolgen, die in ihren Curricula nicht vorgesehen sind. Sie sollen lernen mit wicked learning environments umzugehen. Damit bereitet es sie auf eine Realität vor, in der zwar 80 Prozent der Studierenden einen Orchesterplatz wollen, doch nur 15-30 Prozent ihn bekommen.

Jonathan Pengl und Simon Rösel

Projektpfad: Prototyping

Konstrukt-Festival

KONSTRUKT bietet den kreativen Köpfen von Morgen eine einmalige Plattform zum gegenseitigen Austausch. Unser Ziel ist die Etablierung eines international renommierten Festivals im Nürnberger Raum, welches das technologische Instrumentarium der Gegenwart in einem einmaligen Zusammenspiel von audiovisueller Medienkunst und dem Klangreichtum der elektronisch- zeitgenössischen Musik bündelt.

Frieder Nagel und Emanuel Werres

Projektpfad: Prototyping

Chorbüro Lübeck

Trotz des reichen Kulturangebots ist die Lübecker Chorszene vergleichsweise schlecht vernetzt, was dazu führt, dass Veranstaltungen sich teilweise überschneiden, große Projekte nicht realisiert werden können und künstlerisch nutzbare Arbeitszeit mit organisatorischen Problemen verloren geht. Hier soll das „Lübecker Chorbüro“ ansetzen. Es soll die Chorszene in Lübeck beleben, vernetzen und gleichzeitig verschiedene organisatorische Aufgaben von Chorleiter:innen übernehmen. Dies kann zum Beispiel durch einen gemeinsamen Online-Chorkalender mit aktuellen Projekten, Vermittlung von Vertretungen und stimmlicher Unterstützung bei größeren Konzerten umgesetzt werden. Durch eine enge Anbindung an die MHL können zudem für Studierende zusätzliche Praxiserfahrungen, Nachwuchsarbeit für die Hochschule und fachlicher Austausch verbunden werden.

Marina Mizani und Sebastian Borleis

Projektpfad: Business Plan

peace of cake – empathische Kommunikation im Berufsalltag

In fast jedem Team gibt es Probleme in der Kommunikation. Dafür gibt es Lösungsstrategien und Methoden, wie etwa die Gewaltfreie Kommunikation (GFK). “Das Problem” wird jedoch nicht ernst/wahrgenommen, “Lösungswege” sind nicht sichtbar oder werden im Arbeitsalltag nicht priorisiert. Ein Grund dafür könnte sein, dass empathische/wertschätzende Kommunikationskonzepte als “esoterisch” verrufen sind. Wir wollen mit unserem Projekt entsprechende Möglichkeiten sichtbar werden lassen und Angebote gestalten, die für mittelgroße Unternehmen und einzelne Teams im Alltag anwendbar sind.

Julia Meggle und Lea John

Projektpfad: Prototyping

Fermata

MusikerInnen wissen: „Übung macht den Meister“. Doch wie geeigneten Raum zum Üben finden? Fermata weckt schlummerndes Potential in Hamburg und macht ungenutzten Raum sichtbar. Durch unsere Plattform finden MusikerInnen den passenden Raum für ihre Bedürfnisse. Unser Buchungssystem bringt AnbieterInnen und MusikerInnen zusammen. Leerer Raum wird mit Musik gefüllt – spontan oder im Voraus, einmalig oder regelmäßig.

Natalia Kononchuk und Ronja Pawellek

Projektpfad: Prototyping

Agentur für Awareness

Mit der Agentur für Awareness vermitteln wir zwischen Anbietenden von Dienstleistungen im Awarenessbereich und Veranstalter*innen und Institutionen. Über die Agentur können Dienstleistungen gefunden werden wie die Bereitstellung von Awareness-Teams, Workshops oder Schulungen. Damit stehen wir für Gewaltprävention, die Betroffene in den Fokus stellt und unserer Zielgruppe ermöglicht nachhaltige Antworten auf Diskriminierung zu finden. Wir wollen die Idee der Awareness aus dem subkulturellen Kontext in die Professionalisierung erheben und sie als zweiten Arm des Sicherheitsmanagements etablieren.

Kerstin Henky und Sophie Menzinger

Projektpfad: Prototyping

Das ist ein Kulturhaus?!

Stell Dir vor, niemand weiß, dass es ein Kulturhaus ist und jede*r geht hin – Mit dieser Überspitzung als Leitsatz denken wir Kulturhaus anders. Indem wir Technologie, Gemeinschaftlichkeit und Kunst zusammendenken, entsteht am Ende ein urbaner Begegnungsort, an dem sich unterschiedliche Menschen wohlfühlen und dazu ermutigt werden, selbst Bedeutsames zu schaffen.“

Noemie Niederberger und Jean-Merlin Kandi

Projektpfad: Prototyping

Das grüne K – Agentur für Nachhaltigkeitskultur

Wir bauen auf der einen Seite den Kontakt zu Hamburger Kulturinstitutionen auf, bieten kostengünstig eine erste Berechnung der CO2-Emissionen an und schärfen auf diesem Weg das Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb sowie die zukünftig größer werdende Begleiterscheinungen der Thematik (z.B. als Bedingung für öffentliche Förderungen). Im zweiten Schritt wollen wir als Schnittstelle bzw. Vernetzer zwischen Institution und Expert*innen in der Nachhaltigkeitsberatung (die wir selbst noch nicht sind) dienen. Die Idee ist aber, dass die Berater*innen nicht einfach in Form von Workshops o.ä. Impulse geben, sondern für eine befristete Zeit aktiv in der Institution arbeiten, die Entwicklung von Maßnahmen anleiten und anstoßen. So soll auch hier ein nachhaltigerer Effekt generiert werden. Die dafür nötigen Stellen in den Institutionen sollen im besten Fall durch öffentliche Förderungen querfinanziert werden, bei deren Akquise wir die Institutionen unterstützen.

Jan Geisler und Carolin Eberle 

Projektpfad: Business Plan