Pläne Wiesendamm

Der Senat der Hansestadt Hamburg hat per Beschluss am 11. September 2018 die Weichen für den künftigen zweiten Standort der HfMT gestellt: Das Institut für Kultur- und Medienmanagement und die Theaterakademie werden im Jahr 2020 an den Wiesendamm in Barmbek ziehen – zusammen mit dem Jungen SchauSpielHaus Hamburg. Am 13. September 2018 gaben Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, Kultursenator Carsten Brosda und Martin Görge, Geschäftsführer der städtischen Sprinkenhof GmbH, den Startschuss für den Umbau der Hallen einer ehemaligen Werkzeugmaschinenfabrik.

Insgesamt entstehen auf rund 9.000 Quadratmetern Räume für Aufführungen, Proben, Lehre und Forschung. Über die Hälfte davon wird künftig von der HfMT genutzt. Die Projektkosten liegen bei rund 36,4 Millionen Euro. Nach derzeitigem Planungsstand sollen die Räume Ende 2019 baulich fertiggestellt sein, sodass dann mit den Mietereinbauten begonnen werden kann.

Künstler und Kulturmanager unter einem gemeinsamen Dach – davon versprechen sich alle Beteiligten regen Austausch und Synergieeffekte. Das Institut KMM gibt seinen liebgewonnenen Standort mitten in Altona nicht leichten Herzens auf, auch wenn hier die räumlichen Kapazitäten oft kaum ausreichen. So verbindet man auch im Institut KMM große Hoffnungen mit  der Aussicht auf eine gemeinsame großzügige und inspirierende Heimat von Wissenschaft, Forschung und Lehre, Musik und Theater.

Prof. Elmar Lampson, Präsident der HfMT: „Für die HfMT ist dies eine ausgezeichnete und zukunftweisende Entscheidung: Die Freude in der ganzen Hochschule ist sehr groß! Durch die Gründung eines zweiten Campus am Wiesendamm gewinnt die HfMT an Sichtbarkeit und Profil in der internationalen künstlerischen Ausbildungslandschaft. Seit der Gründung der Theaterakademie im Jahr 2005 war es unser Ziel, alle theaterrelevanten Studiengänge in einem Haus zu vereinen. Dies wird jetzt endlich gelingen! Mit dem Theaterzentrum am Wiesendamm wird ein einzigartiger Ausbildungs- und Veranstaltungsort mit großer öffentlicher Ausstrahlung entstehen. Die räumliche Nähe zwischen der Theaterakademie, dem Institut für Kultur- und Medienmanagement und dem Jungen SchauSpielHaus bietet für alle Beteiligten neue Möglichkeiten für intensive Zusammenarbeit und interessante gemeinsame Projekte. Hier lässt sich die transdisziplinäre Ausbildung zukunftsfähig weiterentwickeln! Ich danke dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und ganz besonders der Senatorin und Zweiten Bürgermeisterin Frau Katharina Fegebank für ihre unermüdliche Unterstützung dieses Ziels.“

Hier die offizielle Pressemeldung der Behörde für Kultur und Medien

Blick in die 1917 errichtete ehemalige Maschinenfabrik Heidenreich und Harbeck
Blick in die 1917 errichtete ehemalige Maschinenfabrik Heidenreich und Harbeck (Foto: © Christian Schumann)
Zufriedene Gesichter bei der Eröffnungsveranstaltung (v.l.n.r.): Hochschulpräsident Prof. Elmar Lampson, Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank sowie Kultursenator Dr. Carsten Brosda (Foto: Maria Pallasch)
Zufriedene Gesichter bei der Eröffnungsveranstaltung (v.l.n.r.): Hochschulpräsident Prof. Elmar Lampson, Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank sowie Kultursenator Dr. Carsten Brosda (Foto: © Maria Pallasch)