Auch im Jubiläumsjahr des Studiengangs beginnt das Wintersemester mit der Antrittsvorlesung eines neuen Professors: Dr. Tobias Wollermann unterrichtet zwar schon seit 2008 am Institut KMM – doch im Sommer ernannte ihn Hochschulpräsident Prof. Elmar Lampson nun zum Honorarprofessor für „unternehmerische Kulturförderung“.

Alle interessierten Studierenden, Lehrtätigen, Alumni und Mitarbeiter der Hochschule sind zur feierlichen Semestereröffnung am 4. Oktober um 19:00 Uhr in den Tanzsaal des Instituts geladen. Die Vorlesung steht unter dem Titel:

Am 21. Juni übereichte Prof. Elmar Lampson (r.) Dr. Tobias Wollermann (M.) die Urkunde zu seiner Honorarprofessur (v.l.n.r.: Prof. Dr. Enders, Prof. Dr. Reinhard Flender, Prof. Manuela Rousseau)

 „Unternehmerische Kulturförderung in Deutschland – Motivation, Formen & Wirkung“

 Es gibt es durchaus nicht wenige Menschen, die Kultur und Wirtschaft als zwei verschiedene, nicht miteinander kompatible Systeme, ja sogar als manchmal unvereinbare Gegensätze ansehen. Das sind sie aber nicht, Kunst, Kultur und Wirtschaft sind seit jeher in einem vitalen, sich immer wieder neu erfindenden Geflecht miteinander vernetzt, das weit über finanzielle Aspekte hinausgeht. Vor diesem Hintergrund gibt der Vortrag einen Einblick in verschiedene und facettenreiche Themen der unternehmerischen Kulturförderung in Deutschland. Neben den im Titel bereits angesprochenen Themen Motivation, Formen und Grundlagen werden Einblicke in Akquise, Auswahlkriterien sowie unterschiedliche Förderbereiche und Trends der unternehmerischen Kulturförderung  in Deutschland gegeben. Zudem geht der Vortrag Fragen nach wie z.B. „Warum braucht die Wirtschaft Kultur?“ oder „Kultur versus Wirtschaft?“. Insbesondere wird auch auf die bisweilen einzige Studie zu diesem Thema aus dem Jahr 2010 eingegangen.

Es ist schon gute Tradition, dass der  Alumniverein KMM Netzwerk e.V. die Semestereröffnung unterstützt. Wir bedanken uns – und freuen uns auf gutgelaunten Austausch nach Ende der Vorlesung bei einem Glas Wein mit „alten“ und „neuen“ Studierenden, Freunden und Wegbegleitern des Instituts KMM.