Am vergangenen Samstag war es wieder soweit: das diesjährige Sommerfest unseres Alumnivereins nwKm (Netzwerk Kulturmanagement) fand statt. Bei bestem Wetter tummelten sich Präsenz- und Fernstudierende ebenso im Garten der Hochschule wie Ehemalige, Mitarbeiter und Dozenten des Instituts.

Der Hochschule auf ihrem Weg in die City Nord folgend – während einer Sanierung findet sie dort ihre interimsweise ihre Wirkungsstätte – fand das Sommerfest auf dem Campus in der Hebebrandtstraße 1 statt. Die City Nord, von dem Präsidenten der Hochschule Prof. Elmar Lampson als „kulturelles Niemandsland“ bezeichnet, ist in vielerlei Hinsicht besonders. Der Architekt und Oberbaudirekt Werner Hebebrandt plante die City Nord in den 60er Jahren nach dem Vorbild von Le Corbusier: Die Stadt sollte in verschiedene Funktionsbereiche aufgeteilt sein; die City Nord wurde eine Bürostadt, die durch zahlreiche Grünanlagen ein attraktives Arbeitsumfeld bieten sollte.

Diese Geschichte ist ebenso auf dem funktionalen Campus Nord der Hochschule für Musik und Theater spürbar – auch wenn die Hochschule hier erste Kultur-Spuren hinterlässt. Aus den offenen Fenstern dringt Musik nach draußen und einige der großen benachbarten Unternehmen wurden in der letzten Zeit bereits als Konzertlocation für klassische Musik entdeckt. Der Pavillion im grünen Innenhof – von der HCU bei ihrem Auszug zurückgelassen – bietet ein kreatives Ambiente und diente beim Sommerfest als Bar und Rückzugsort.

Auch für die Verpflegung war gesorgt: Vom Grill gab es vegetarische und andere Speisen und so war die Nachfrage groß. Am Nachmittag fand zudem der Kulturpolitische Stammtisch statt. Dieses Format wird seit gut einem Jahr vom nwKm zusammen mit der Regionalgruppe Hamburg der Kulturpolitischen Gesellschaft veranstaltet. Die lange Verweildauer der meisten Gäste zeigte deutlich, dass es auch in der City Nord sehr gemütlich sein kann. Bis in die Nacht hinein tauschte man sich aus, berichtete von Studium und Arbeit und genoss zusammen den lauen Sommerabend.

Wir freuen uns schon jetzt auf das kommende Jahr und danken dem Netzwerk Kulturmanagement für das großzügige Fest und die tolle Organisation!